Skiurlaub mit dem Smartphone – die 4 wichtigsten Tipps

Was gibt es Schöneres, als ein paar sonnige Wintertage in den Bergen zu verbringen? Ob nun beim Wandern, Skilanglauf oder auf der Abfahrtspiste – für jeden Geschmack findet sich die passende Betätigung. Natürlich ist auch das Smartphone heutzutage ein ständiger Begleiter im Skiurlaub. Damit das teure Gerät die Tage möglichst unbeschadet übersteht und ihr eine rundum gelungene Zeit habt, haben wir ein paar Tipps für euch zusammengestellt.

 

1. Wie der Akku länger durchhält

Zu einem der größten Probleme im Skiurlaub mit dem Smartphone können sich erfahrungsgemäß die sehr kalten Temperaturen entwickeln – zumindest, wenn ihr nicht vorab die richtigen Maßnahmen ergreift. Denn vor allem die Akkus der Geräte haben bei Minusgraden nichts zu lachen. Sie entladen sich teils deutlich schneller als unter normalen Umständen. Im schlimmsten Falle kann es sogar passieren, dass sich das Smartphone von sich aus einfach ausschaltet.

Um das zu verhindern und den Akku zu schonen, solltet ihr das Gerät immer möglichst warm halten und nicht zu lange den frostigen Temperaturen aussetzen. Idealerweise steckt ihr es in eine Innentasche möglichst nahe am wärmenden Körper. Darüber hinaus kann es helfen, einige Funktionen, die nicht ständig benötigt werden, temporär auszuschalten. Beispielsweise WLAN und automatische Updates ziehen enorm viel Akkuleistung. Aber auch, indem ihr die Displayhelligkeit herunterfahrt, könnt ihr Akku sparen.

2. Der richtige Umgang mit einem ausgekühlten Smartphone

Neben der Akkuproblematik kommt es im Skiurlaub mit dem Smartphone auch immer wieder zu Fällen, bei denen das Gerät durch Kondenswasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Dieses kann sich im Inneren des Telefons bilden, wenn ihr beispielsweise nach dem Skifahren von einem auf den anderen Moment in ein gut geheiztes Lokal kommt. Wenn ihr Pech habt, führt das Ganze zu schwerwiegenden Schäden an elektronischen Bauteilen. Was also tun?

Experten raten dazu, das Smartphone nach Möglichkeit keinen solch abrupten Temperatursprüngen auszusetzen. Eine Lösungsvariante könnte es sein, das Gerät vor dem Betreten des beheizten Raumes auszuschalten und nun noch etwa eine halbe Stunde lang in der Jackentasche zu belassen. Wenn es sich einigermaßen an die Umgebungstemperaturen angepasst hat, könnt ihr das Smartphone bedenkenlos wieder einschalten und nutzen. Solange beschäftigt euch einfach mit euren Freunden und genießt vielleicht sogar die handyfreien Momente.

3. Die Piste als smartphonefreie Zone

Ein Ort, wo das Smartphone am besten komplett in der Tasche bleiben sollte, ist die Skipiste. Denn hier kann es ganz schnell zu gefährlichen Situationen kommen, wenn ihr euch lieber eurem Telefondisplay widmet als dem Geschehen um euch herum. Macht eure Selfies daher lieber, bevor ihr euch den Berg herunterstürzt oder nachdem ihr unten sicher angekommen seid. Auf der Piste selbst sollte das Gerät maximal zum Einsatz kommen, um bei einem Unfall Hilfe zu rufen.

Obwohl es kein offizielles Verbot gibt, stellt auch das Musik hören über Kopfhörer beim Skifahren ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Schließlich nehmt ihr, wenn ihr voll und ganz in eure Klangwelten abgetaucht seid, eure Umgebung einfach nicht mehr komplett wahr. Die Aufmerksamkeit leidet extrem und im allerschlimmsten Fall hört ihr den Warnruf eines anderen Skifahrers einfach nicht, der einen möglichen Crash noch verhindert hätte. Hebt euch den Spaß an der Musik also lieber fürs abendliche Après Ski auf.

4. Nützliche Apps für den Skiurlaub

Damit der Skiurlaub mit dem Smartphone zu einem rundum gelungenen Gesamterlebnis wird, solltet ihr euch im Idealfall schon vor der Abreise die passenden Apps auf euer Gerät herunterladen. Für Skifahrer bietet sich zum Beispiel die Anwendung Skiinfo Ski & Schneehöhen an, welche sowohl für Android als auch iOS verfügbar ist. Sie bietet euch ein nützliches Paket an Infos, von aktuellen Schneehöhen über Liveaufnahmen von Webcams bis hin zu Pistenkarten zum Download. Insgesamt 2.000 Skigebiete auf der ganzen Welt wurden in die App eingepflegt.

Als Alternative können wir euch die ADAC Skiguide App empfehlen, die ebenfalls bei Google Play und iTunes zu haben ist. Euch erwartet hier ein ähnliches Serviceangebot, inklusive Fakten rund um Neuschneemengen, Schneezustand und Temperaturen. Auch Informationen zu Pisten-Schwierigkeitsgraden sind hier enthalten, dazu gibt es Panoramaeinblicke. Einige Funktionen sind auch offline verfügbar. Mit mehr als 500 verzeichneten Skigebieten dürften alle wichtigen Destinationen vor allem im Alpenraum verzeichnet sein. Zusätzlich empfehlen wir euch, für eure Sicherheit noch eine Lawinenwarn-App wie beispielsweise White Risk zu installieren. Damit seid ihr dann bestens gerüstet für sämtliche Eventualitäten. Wir wünschen euch einen kurzweiligen Skiurlaub!

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Über den Autor

Der Halbfinne liebt das Reisen, wobei er als regelrechter Smartphone-Junkie niemals auf sein Mobiltelefon verzichten möchte. Technische Innovationen interessieren ihn nicht zuletzt auch deshalb, weil sie das ortsunabhängige Arbeiten leichter machen.

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