Nichts Gutes im Sinn: So erkennt ihr Facebook-Fakeprofile

Solange es das Internet gibt, kommt es immer wieder zu Ärger mit sogenannten Fakeprofilen. Besonders in den sozialen Netzwerken wie Facebook ist Vorsicht geboten vor Nutzern, die sich eine andere Identität geben und euch dann beispielsweise Freundschaftsanfragen schicken. Nicht selten stecken offen kriminelle Absichten dahinter. Daher gilt: Augen auf beim Annehmen von jeglichen Friends Requests. Mit unseren sieben Tipps zum Erkennen von Facebook-Fakes legt euch so schnell niemand mehr rein.

1. Vorsicht bei unbekannten Schönheiten

Ein guter Grund, um stutzig zu werden, sind Freundschaftsanfragen von ungewöhnlich attraktiven Personen, denen ihr zuvor noch niemals begegnet seid. Warum sollte das sexy Model gerade euch auserkoren haben? Anstatt – durch freizügige Bilder verleitet – die Anfrage leichtfertig anzunehmen, solltet ihr lieber skeptisch sein und genauer hinschauen. Denn vermutlich sitzt am anderen Rechner eine ganz andere Person, als die Bilder es euch vorgaukeln sollen.

2. Nur wenige, oftmals sehr ähnliche Bilder

Wenn es dann auf dem Profil auch noch nur sehr wenige Fotos gibt, die dazu noch die Person in sehr ähnlichen Aufnahmen zeigen, sollten eure Alarmglocken spätestens schrill läuten. Unser Tipp: Mit der umgekehrten Bildersuche von Google könnt ihr der Sache ganz schnell auf den Grund gehen. Sollten die fraglichen Bilder noch häufiger im Netz auftauchen, beispielsweise auf Model- oder Erotikplattformen, dann könnt ihr ziemlich sicher sein, dass euch jemand hereinlegen will.

3. Keine gemeinsamen Freunde

Ein gewisses Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt, kann auch ein Blick auf die Freundesliste des Profils liefern. Denn solltet ihr hier feststellen, dass es überhaupt keine gemeinsamen Freunde gibt, ist Vorsicht geboten. Vor allem dann, wenn euch die Person selbst auch überhaupt nichts sagt und ihr euch sicher seid, dieser noch nie zuvor begegnet zu sein.

 

4. Das Profil wurde erst vor kurzer Zeit angelegt

Ein typisches Merkmal für Facebook-Fakeprofile ist die kurze Lebensdauer dieser Accounts. In der Regel werden sie angelegt und schon kurz darauf beginnen die Kriminellen mit ihren Aktionen. Treffen also die bereits genannten Punkte auf das Profil zu und dieses wurde auch noch erst vor kurzem angelegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es sich um ein Fakeprofil handelt.

5. Kaum Interaktion bei den Beiträgen

Meist posten Fakes ein paar Beiträge auf dem Profil, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um einen natürlichen Account. Hierbei solltet ihr jedoch auch genauer hinschauen. Gab es keine oder kaum Interaktion mit den bisherigen Beiträgen, dann kann das natürlich daran liegen, dass diese einfach niemanden von der Freundesliste interessiert haben. Vermutlich ist die Ursache jedoch eher, dass es eben keine richtigen Freunde gibt beziehungsweise wahllos Fremde angeklickt wurden, um ein lebendiges Profil vorzutäuschen.

6. Das Profil hat sehr wenige Freunde

Bei clever erstellten Fake-Profilen geben sich die Macher in der Regel zumindest soviel Mühe, ein paar „Freunde“ zu sammeln, ehe sie in Aktion treten. Natürlich wird es eher schwierig sein, innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere hundert Freunde zusammenzubekommen. Bei Profilen mit extrem wenigen Freunden ist eine gesunde Skepsis also definitiv angebracht.

6. Die Kontaktaufnahme erfolgt in fehlerhaftem Deutsch

Wenn euch unbekannte Personen mit wenigen Freunden, kaum Interaktionen auf dem Profil und unrealistisch attraktiven Fotos dann auch noch in fehlerhaftem Deutsch anschreiben, ist es höchste Zeit, diese Anfragen konsequent abzulehnen. Am besten meldet ihr das entsprechende Profil auch direkt bei Facebook, damit nicht noch andere auf die Masche hereinfallen.

7. Ihr bekommt eine Anfrage von einer bereits befreundeten Person

Besonders perfide ist eine spezielle Art von Fake-Profilen. Dabei handelt es sich nicht um unbekannte Namen, sondern ihr erhaltet eine erneute Freundesanfrage von einer Person, die ihr bereits in eurer Freundesliste habt. Da es ja immer mal wieder vorkommt, dass sich jemand – aus den verschiedensten Gründen – ein neues Profil anlegt, denken sich die meisten nichts dabei und nehmen an. Kurze Zeit später kommt dann in der Regel eine seltsame private Nachricht mit der Bitte, Geld zu überweisen oder auf einen bestimmten Link zu gehen. Spätestens jetzt ist klar, dass etwas ganz gewaltig faul ist!

So weit muss es jedoch gar nicht erst kommen. Bevor ihr solche Anfragen annehmt, vergewissert euch immer erst bei der entsprechenden Person, ob die Anfrage auch wirklich von ihr kommt. Dies könnt ihr durch eine Nachricht an das bisherige Facebook-Profil tun – oder noch besser noch durch eine Message über einen anderen Kanal oder einen kurzen Anruf. Leider gibt es – genauso wie in der realen Welt – auch in den sozialen Netzwerken einige schwarze Schafe. Wenn ihr jedoch stets wachsam seid und diese Tipps beherzigt, dürftet ihr kaum von einem Fakeprofil überlistet werden.

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Über den Autor

Der Halbfinne liebt das Reisen, wobei er als regelrechter Smartphone-Junkie niemals auf sein Mobiltelefon verzichten möchte. Technische Innovationen interessieren ihn nicht zuletzt auch deshalb, weil sie das ortsunabhängige Arbeiten leichter machen.

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