Die 5 größten Gefahren: So überlebt euer Smartphone den Sommer

Endlich scheint die Sonne und es ist so richtig warm – also nichts wie ab in den Biergarten oder an den Badesee. Das Smartphone darf dabei natürlich nicht fehlen. Gerade zur Sommerzeit drohen den teuren und empfindlichen Geräten jedoch zahlreiche Gefahren, die ihr teilweise vielleicht gar nicht sofort auf dem Schirm haben werdet. Wir zeigen euch die größten Risiken für Smartphones im Sommer und wie ihr euer Gerät bestmöglich dagegen schützt.

1. Sehr hohe Temperaturen

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass extreme Kälte Gift für Smartphones ist und deren Akkus unter solchen Bedingungen schlimmstenfalls sehr schnell schlapp machen. Aber hättet ihr gewusst, dass sehr warme Temperaturen sogar noch schädlicher für die modernen Mobiltelefone sein können? Mehr als 40 Grad gelten als kritische Marke, ab welcher der Akku ernsthaften Schaden nehmen kann. Um es so weit nicht kommen zu lassen, achtet darauf, dass ihr das Handy möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzt. Es sollte weder auf dem Balkon liegen bleiben noch als Navi hinter die Windschutzscheibe eures Wagens geklemmt werden, wenn ihr keine Lust auf einen Display- oder Prozessorschaden habt.

2. Sand

Ob nun am Baggersee oder am Meer: Sandstrände sind für Sonnenhungrige und Wasserratten das Nonplusultra. Leider stellen sie für euer Smartphone aber eine nicht zu vernachlässigende Gefahr dar. So kann der Sand nicht nur Displays und Oberflächen zerkratzen, sondern sich auch in USB- und Kopfhörereingänge festsetzen und diese beschädigen. Eine Handyhülle hilft nicht immer, sondern kann sogar einen gegenteiligen Effekt haben, wenn Sandkörner zwischen die Hülle und das Gerät gelangen. Passt auf euer hochwertiges Smartphone also besonders gut auf und lasst es beim Sonnenbaden am besten größtenteils in der Tasche. Alternativ dazu solltet ihr darüber nachdenken, euch ein günstiges Strandhandy zuzulegen, bei dem etwaige Beschädigungen nicht so schlimm sind.

3. Salzwasser

Wenn ihr an der Küste Urlaub macht, droht eurem Smartphone durch das aggressive Salzwasser eine besondere Gefahr. Wie schnell hat das Handydisplay ein paar ordentliche Spritzer abbekommen, als ihr die beeindruckende Gischt an eurem Lieblingsstrand fotografieren wolltet. Vielleicht habt ihr dies gar nicht sofort bemerkt und das Gerät erstmal wieder eingesteckt. Generell gilt bei Salzwasser auf eurem Smartphone: handelt möglichst schnell, aber ebenso besonnen. Am besten entfernt ihr die Ablagerungen mit einem nicht zu feuchten Tuch, mit dem ihr das Telefon behutsam abtupft. Dabei gilt: auf gar keinen Fall reibende oder wischende Bewegungen! Detailarbeit an schwer zugänglichen Stellen könnt ihr beispielsweise mit Küchenkrepp durchführen.

4. Ein unbedachter Satz in den Pool

An einem besonders heißen Urlaubstag werdet ihr vermutlich nicht der Versuchung widerstehen können, einfach mal einen beherzten Satz in den Pool zu machen, um euch abzukühlen. Blöd nur, wenn zu diesem Zeitpunkt noch euer Smartphone in der Tasche eurer Badeshorts steckt. Die meisten modernen Geräte sind zwar offiziell „wasserdicht“, jedoch gilt dies nur in eingeschränktem Maße. Die schnelle Abkühlung kann beispielsweise dazu führen, dass im Geräteinneren ein Unterdruck entsteht, der das Wasser ansaugt. Sollten die Dichtungen dem Ganzen nicht standhalten, habt ihr bei der Versicherung schlechte Karten. Auch wenn es schwer fällt, lasst das Handy während eines entspannten Tages am Pool doch einfach im Hotelsafe. Dort ist es geschützt und ihr könnt endlich einmal wirklich abschalten.

5. Handydiebe

Wo Unbeschwertheit und eine lockere Stimmung herrschen, werden Menschen häufig leichtsinniger als im Alltag. Kein Wunder also, dass sich gerade in den Urlaubshochburgen auch zahlreiche Diebesbanden tummeln, die es auf die Wertgegenstände der Touristen abgesehen haben. Teure Smartphones zählen dabei zu den begehrtesten Objekten. Macht es den Langfingern daher möglichst schwer, an eure Telefone zu gelangen, indem ihr diese niemals unbeaufsichtigt liegen lasst und möglichst nahe am Körper tragt. Wenn ihr abends feiern geht, lasst das wertvolle Gerät im Zweifelsfall lieber im Safe eures Hotelzimmers. Unbedingt solltet ihr eine Zugangssperre einrichten. Notiert euch für den Ernstfall außerdem die IMEI-Nummer eures Smartphones, damit ihr zumindest eine kleine Chance habt, das gestohlene Handy wieder zu bekommen.

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Über den Autor

Der Halbfinne liebt das Reisen, wobei er als regelrechter Smartphone-Junkie niemals auf sein Mobiltelefon verzichten möchte. Technische Innovationen interessieren ihn nicht zuletzt auch deshalb, weil sie das ortsunabhängige Arbeiten leichter machen.

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