5 Tipps: So läuft euer Android-Smartphone wieder schneller

Bestimmt kennt ihr das auch: Beim Kauf eures Smartphones und auch in den darauf folgenden Wochen wart ihr noch hellauf begeistert von der Geschwindigkeit des Gerätes. Doch je länger ihr das Telefon in Betrieb hattet, desto langsamer wurde es. Leider ist dies kein Einzelfall, sondern eher die Regel. Doch es gibt den einen oder anderen Trick, wie ihr euer behäbig gewordenes Android-Smartphone wieder flott machen könnt.

1. Nicht benötigte Apps löschen

Das A und O für ein schnell laufendes Android-Betriebssystem ist genügend freier Speicherplatz. Für solchen könnt ihr zum Beispiel sorgen, indem ihr nicht mehr benötigte Apps konsequent löscht. Nicht jede Anwendung, die ihr irgendwann einmal installiert habt, werdet ihr regelmäßig nutzen. Einige davon werden einfach nur noch auf dem Gerät sein und sinnlos Speicher belegen. Es macht also auf jeden Fall Sinn, in regelmäßigen Abständen alle Apps durchzuschauen und diejenigen, die ihr lange nicht mehr verwendet habt, zu entfernen.

Bei selbst heruntergeladenen Apps ist dies im Handumdrehen geschehen. Ihr müsst dazu lediglich im Menü „Einstellungen“ zum Punkt „Apps“ gehen und dort die fragliche Anwendung auswählen. Hier geht ihr auf den Button „deinstallieren“ und schon wenige Augenblicke später ist der entsprechende Speicherplatz freigegeben. Ihr könnt in der „Apps“-Übersicht auch sehen, welche Anwendung wie viel Speicherplatz belegt.

Eine Spur komplizierter wird es, wenn die Apps, die ihr deinstallieren wollt, auf dem Gerät bereits vorinstalliert wurden. Sie lassen sich dann leider nicht direkt löschen. Aber auch für diese Problematik gibt es eine Lösung: Mit einem Root-Zugang erhaltet ihr die benötigten Berechtigungen, um auch vorinstallierte Apps zu entfernen. Da der Vorgang bei jedem Gerät ein wenig unterschiedlich ist, empfehlen wir euch, einfach die Modellnummer eures Smartphones in eine Suchmaschine einzugeben. Ihr werdet dann ausführliche Anleitungen erhalten.

2. Fotos und andere Daten auslagern

Neben den Apps sind es vor allem die persönlichen Daten, die den Speicher eures Smartphone füllen. Gerade dann, wenn ihr gerne Fotos und Videos in guter Qualität mit dem Gerät macht, werdet ihr schon bald eine Mitteilung bekommen, dass nur noch wenig Speicherplatz frei ist. Nun solltet ihr euch die Frage stellen, ob wirklich sämtliche Bilder und Filmaufnahmen dauerhaft im internen Gerätespeicher bleiben müssen? Eine Option ist es, nur die wichtigsten Dateien dort zu behalten, den Rest auf anderen Datenträgern wie etwa einer externen Festplatte zu sichern und anschließend auf dem Handy zu löschen.

Alternativ dazu könnt ihr euch dafür entscheiden, die Daten in einer Cloud zu sichern. Wenn ihr Google Fotos benutzt, werden eure Aufnahmen sogar komplett automatisch in einen solchen virtuellen Speicher hochgeladen, wo ihr jederzeit und von jedem Ort aus darauf zugreifen könnt. Die Bilder können nun mit einem Handgriff vom Gerät gelöscht werden. Diese Methode bietet sich ohnehin an, denn durch die automatisierte Sicherung gehen eure wertvollen Fotos auch dann nicht unwiederbringlich verloren, wenn das Smartphone gestohlen wird oder verloren geht.

3. WhatsApp-Dateien nicht automatisch speichern

Seid ihr auch Mitglied in diversen WhatsApp-Gruppen, in denen ihr Tag für Tag lustige Bildchen und Videos zugeschickt bekommt? Was für einen kurzen Moment der Erheiterung sorgt, wird euch langfristig betrachtet leider einen großen Teil des Gerätespeichers verstopfen – sofern ihr nicht die entsprechenden Einstellungen vornehmt. In den „Einstellungen“ könnt ihr nämlich unter „Daten- und Speichernutzung“ festlegen, ob und wenn ja, wann die eingehenden Dateien automatisch heruntergeladen werden. Am besten stellt ihr unter „Medien Auto-Download“ alles so ein, dass ihr gewünschte Dateien immer manuell downloaden müsst.

4. Den Arbeitsspeicher aufräumen

Bei einem Android-Smartphone laufen viele Anwendungen einfach unbemerkt im Hintergrund weiter. Das ist bei manchen Apps, die häufig genutzt werden, auch durchaus sinnvoll so. Aber zu viele der kleinen Programme sollten dennoch nicht gleichzeitig geöffnet sein, da das Gerät dadurch ganz einfach unnötig verlangsamt wird. Unter „Einstellungen“ und „Apps“ könnt ihr euch zu jeder einzelnen App auch den Speicherverbrauch anzeigen lassen und dementsprechend entscheiden, ob die jeweilige Anwendung nicht doch lieber komplett geschlossen werden sollte.

5. Ein Diagnoseprogramm nutzen

Um ganz genau herauszufinden, was euer Android-Smartphone langsam macht, könnt ihr ein Diagnoseprogramm wie zum Beispiel Trepn Profiler nutzen. Ob RAM-Nutzung, Belastung der CPU oder Fragen des Speicherplatzes, hier erhaltet ihr ausführliche Informationen. Ihr könnt sogar für einzelne Apps spezielle Profile erstellen und diese überwachen. Sollten bestimmte Anwendungen ständig für Probleme sorgen, dann solltet ihr darüber nachdenken, diese im Sinne einer besseren Performance vom Gerät zu löschen.

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Über den Autor

Der Halbfinne liebt das Reisen, wobei er als regelrechter Smartphone-Junkie niemals auf sein Mobiltelefon verzichten möchte. Technische Innovationen interessieren ihn nicht zuletzt auch deshalb, weil sie das ortsunabhängige Arbeiten leichter machen.

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