4 Gründe: Warum das Smartphone nicht ins Bett gehört

Das Smartphone begleitet uns heute den ganzen Tag über und bestimmt ertappt ihr euch auch häufiger dabei, wie ihr das Gerät abends mit ins Bett nehmt, um vor dem Einschlafen noch ein wenig zu surfen. Doch das ist aus vielerlei Hinsicht gar keine so gute Idee. Wir stellen euch im Folgenden vier Gründe vor, warum das Smartphone in eurem Bett nichts zu suchen haben sollte.

1. Das blaue Licht des Geräts lässt euch unruhig schlafen

So verlockend es auch sein mag, vor dem Einschlummern noch ein wenig mit dem Handy herumzuspielen – das Ganze kann euch im wahrsten Sinne des Wortes um den Schlaf bringen. Denn wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das von den Smartphone-Displays ausgestrahlte blaue Licht nicht nur für Probleme beim Einschlafen sorgen, sondern auch generell einen unruhigen Schlaf verursachen kann. Die Ursache ist, dass das blaue Licht die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin unterbricht und euer Körper dadurch zwangsläufig durcheinander kommt. Ärzte raten daher, das Smartphone sogar schon etwa zwei Stunden vor dem Einschlafen aus der Hand zu legen. Ob sich das in der Praxis umsetzen lässt, sei einmal dahingestellt. Aber alleine schon ein wenig mehr Achtsamkeit in dieser Hinsicht wird eurer Nachtruhe mit Sicherheit nicht schaden.

2. Die Handystrahlung birgt unkalkulierbare Gefahren

Immer wieder werden Horrornachrichten verbreitet, wonach die Handystrahlung allerlei Gefahren mit sich bringt wie zum Beispiel die Bildung von Tumoren. Auch wenn endgültige Beweise bislang nicht erbracht wurden, dass die Strahlung eines Smartphones krebserregend ist, finden sich doch einige beängstigende Berichte. So hat eine Studie der Universität Bordeaux zu Tage geführt, dass bei einer häufigen Handynutzung das Risiko einer Gehirn- oder Hirnhauttumorerkrankung um bis zu 300 Prozent steigt. Auch auf die Fruchtbarkeit von Männern soll die Handystrahlung einen negativen Einfluss haben.

Egal was auch im Einzelnen an diesen Studien dran sein mag – als unbestreitbar gilt es, dass es uns nicht gut tut, stundenlang der unmittelbaren Handystrahlung ausgesetzt zu sein. Schon tagsüber tragen wir das Gerät oftmals die ganze Zeit am Körper, daher ist es umso wichtiger, uns zumindest nachts eine Ruhepause zu gönnen. Legt das Smartphone daher nicht auf den Nachttisch, so bequem dies auch erscheinen mag, sondern platziert es lieber beispielsweise auf einer Kommode am anderen Ende des Schlafzimmers.

3. Nächtliches Aufladen schadet dem Akku

Was bietet sich mehr an, als das neben dem Bett liegende Smartphone über Nacht aufzuladen? Mit Sicherheit habt ihr euer Gerät auch schon abends mit dem Ladekabel an die Steckdose angeschlossen und es morgens wieder abgenommen. Der Akku ist dann zu 100 Prozent aufgeladen und ihr könnt sorgenfrei in den Tag starten. Alles super also, sollte man meinen. Tatsächlich ist es aber so, dass diese Praxis für euren Akku gar nicht mal so gut ist.

Zwar sind moderne Akkus so konstruiert, dass die Gefahr eines Überladens in der Regel nicht mehr besteht. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass das nächtliche Aufladen der Handybatterie auf Dauer doch schadet. Sie wird dann einfach nicht mehr so leistungsfähig sein und die Akkulaufzeit sinkt spürbar. Besser ist es, wenn ihr den Akku tagsüber kontrolliert und nach Möglichkeit nicht komplett aufladet. Wenn ihr euch eine Powerbank zulegt, seid ihr in dieser Hinsicht deutlich flexibler.

4. Brandgefahr durch erhitzte Handyakkus

Zu guter Letzt kann euch das Smartphone im Bett sogar in Lebensgefahr bringen. Immer wieder ist in den Medien von Vorfällen die Rede, bei denen ein überhitzter Handyakkus oder durchgeschmorte Ladekabel einen Brand verursacht haben, in dessen Rahmen Menschen verletzt wurden oder sogar starben. Besonders gefährlich kann es werden, wenn euch das Smartphone unter das Kissen oder den Bettbezug rutscht und dadurch außergewöhnlich stark aufheizt. Möchtet ihr wirklich riskieren, eines Tages in einem Flammeninferno aufzuwachen? Gönnt euch lieber eine nächtliche Pause und am nächsten Morgen ist es dann umso spannender, die neuesten Nachrichten und Statusmitteilungen abzurufen.

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Über den Autor

Der Halbfinne liebt das Reisen, wobei er als regelrechter Smartphone-Junkie niemals auf sein Mobiltelefon verzichten möchte. Technische Innovationen interessieren ihn nicht zuletzt auch deshalb, weil sie das ortsunabhängige Arbeiten leichter machen.

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